Was ist zu tun

Zeichnungserstellung

Das Teil bzw. die Verbindung öffnen, für welches/welche die Zeichnungen generiert werden müssen.
Im Tab Woodwork Design den Befehl für die Generierung von Zeichnungen (AutoPlot) wählen.
Das Fenster des Befehls für die Generierung von Zeichnungen (AutoPlot) erscheint auf dem Bildschirm.
Für die Annotationen verwendet der Generator von Zeichnungen (AutoPlot) das gleiche System für die Änderung von Materialien wie auch der Generator von Spezifikation (BOM) in Woodwork for Inventor.

 

Der Generator von Zeichnungen (AutoPlot) verwendet auf bestimmte Weise erstellte Zeichnungsschablonen. Standardmäßig befinden sie sich unter: C:\Users\Public\Documents\Woodwork for Inventor\2017\V7\Auto Plot Templates. Vor dem Drucken von Zeichnungen muss eine richtige Schablone gewählt werden. Die Bezeichnung der Schablone beschreibt das Ergebnis ihrer Anwendung.
Jetz den Ordner zum Speichern wählen. Das kann auf drei Weisen getan werden: mit der Browsertaste „…“; durch Eingabe der Bezeichnung des Ordners; durch Platzierung der Zeichnungen im Ordner des aktiven Dokumentes.

 

Nachdem der Ordner gewählt wurde, kann man mit dem Drucken beginnen. Das kann je nach der Kompliziertheit des Modells, der gewählten Schablone und der PC-Leistung einige Minuten dauern. Nach der Beendigung des Druckablaufs erscheint das unten dargestellte Fenster. Jetzt können Sie die neue erstellte Zeichnung öffnen bzw. eine weitere Zeichnung erstellen.
Das ausgedruckte Ergebnis hängt von der gewählten Schablone ab. Mehr Info über die Anpassung von Schablonen finden Sie hier.
Die Teile können so platziert werden, dass ihre längste Kante bzw. die Texturrichtung waagerecht verläuft. Die größte Oberfläche des Teils mit der größten Anzahl von Bohrungen ist zum Verbraucher gedreht. Man kann auch die Außenmaße des Teils und die Markierungen der Kante platzieren. Der Referenzpunkt der Bohrungen wird in der unteren linken Ecke platziert. Jede Bohrung verfügt über ID und Markierung des Zentrums.
In der Tabelle von Bohrungen wird folgende Information gespeichert:

  • Holes – Bohrungen von dem gleichen Durchmesser haben den gleichen Buchstaben und unique Nummer (A1, A2…).
  • Xdim und Ydim – gibt den Abstand vom Referenzpunkt den Achsen X und Y entlang an.
  • Z dim – gibt den Abstand von der Referenzfläche für seitliche Bohrungen an.
  • D – gibt den Durchmesser an.
  • Depth – gibt die Bohrtiefe an.
  • D2 – gibt den Durchmesser für die Senkung an.
  • Type – die Bohrung kann blind (Blind) bzw. durchgehend (Through) sein.
  • XYang – gibt den Winkel zwischen der Bohrungsachse und der Normale zur XY Oberfläche am. Ein Winkel von 180° bedeutet, dass der Bohrvektor von oben zur Innenseite des Teils gerichtet ist. Wenn von der unteren Seite des Teils gebohrt werden soll, muss der Winkle zwischen diesen Vektoren 0° sein.
  • Xang – gibt den Winkel zwischen der Bohrungsachse und X-Achse an. Der Winkel wird gegen den Uhrzeiger gemessen.
    – 0° bedeutet das Bohren von links.
    – 90° – von unten.
    – 180° – von rechts.
    – 270° – von oben.
Das Schriftfeld kann Bezeichnung/Code des geänderten Materials/der Beschichtung, den Typ/Maße des Rohlings usw. enthalten. Man kann beliebiger Parameter von Woodwork for Inventor eintragen.

 

Im Tab Woodwork Design den Befehl der Generierung von Zeichnungen (AutoPlot) wählen.
Die Zeichnungsschablone für Woodwork for Inventor wählen, die modifiziert werden muss. Man kann die Kopie einer bestehenden Datei erstellen.
Nach der Auswahl der Schablone kann sie zum Editieren geöffnet werden.
Nach der Öffnung der Schablone im Tab Woodwork Design den Befehl der Einstellung der Generierung von Zeichnungen (AutoPlot Setup) wählen.
Im Tab Views kann man die Projektionen der Komponente, den Stil und Maßstab der Darstellung festlegen. Die Einstellungen für Verbindungen und Teile sind unterschiedlich.

  • Neben dem Hauptbild kann man zusätzliche Projektionen erstellen.
  • Zur Orientierung des Hauptbildes der Verbindung werden die Ebenen (View cube) verwendet.
  • Man kann auch die Art und den Maßstab der Darstellung einstellen.
  • Der Maßstab kann statisch bzw. automatisch sein. Automatisch (AutoScale) wird der Maßstab so abgestimmt, dass das Bild der Komponente den größten Platz im Ausgabefeld, das in Tab Output area & Bundlebeschrieben ist.
  • Für Teile kann man zusätzlich Ausrichteinstellungen eingeben. Die Teile können waagerecht nach der längsten Kante bzw. Texturrichtung ausgerichtet werden.
  • Sowohl für Teile als auch für Verbindungen kann man den Abstand zwischen dem Hauptbild und der Projektionen angeben.

 

Im Tab Output area & Bundle kann man die Komposition der Darstellungen wählen, den Typ des Zeichnungspakets festlegen, Komponenten nach ihrem Typ aufnehmen/entfernen.
Der Tab Output area & Bundle kontrolliert die Arten der Darstellung von Komponenten. Für unterschiedliche Komponenten kann man individuelle Einstellungen vornehmen. Für Teile und Verbindungen kann man den Abstand (A;B) von der unteren linken Ecke wählen und die Größe des Ausgabefeldes (C;D) angeben.
Wenn mehrere Komponenten auf einem Blatt ausgegeben werden, kann man den Raum (C; D) für jede Komponente, den Abstand zwischen den Bildern nach der Horizontale (E) und Vertikale (F) sowie die Anzahl von Spalten und Zeilen angeben.

Die Einstellungen für das Zeichnungspaket steuern die Art der Darstellung.

  • Jede Komponente kann in einer separaten Datei platziert werden.
  • Oder: jede Komponente kann auf einem separaten Blatt platziert werden.
  • Mehrere Komponenten können auf demselben Blatt platziert werden.
  • Eine Verbindung kann in einer separaten Datei und ihre Komponenten können auf separaten Blättern derselben Zeichnung platziert werden.
  • Man kann die Verbindung in einer separaten Datei und ihre Komponenten (nach gewählter Anzahl auf einem Blatt) auf separaten Blättern platzieren.
  • Man kann die Verbindung auf einem separaten Zeichnungsblatt und ihre Komponenten (nach gewählter Anzahl auf einem Blatt) auf separaten Blättern platzieren.
Außerdem kann man:

  • Komponenten nach ihrem Typ aufnehmen/löschen.
  • Die Komponenten können in derselben Ordnung wie im Browser von Autodesk Inventor ausgedruckt werden bzw. nach der Dateibezeichnung (Part name) sortiert werden.
  • Standardmäßig wird nur ein Exemplar von einer Komponente ausgedruckt, man kann jedoch diese Regel außer Acht lassen und jedes erschienene Exemplar ausdrucken.
Der Tab Labels and sheet templatesverwaltet die Art der Darstellung von Zeichnungsannotationen. Standardmäßig befindet sich der Ordner der Zeichnungsschablonen von Woodwork for Inventor unter: C:\Users\Public\ Documents\Woodwork for Inventor\2017\V7\Auto Plot Templates.
Mit seiner Hilfe kann man eigene Skizzensymbole für die Annotationen von Zeichnungen angeben.
Nach der Wahl der Datei mit Symbolen kann man dort vorhandene Symbole für die Markierung von Beschichtungen (Farben, Schälfurnier, Kantmaterial usw.) verwenden. Man kann auch die Markierungen des Referenzpunktes der Texturrichtung u.a. verwalten.
Nach der Auswahl des Symbols kann man seine Position angeben. Die Möglichkeiten der Positionierung hängen vom Typ der Annotation ab. Die Symbole können oben, unten, links bzw. rechts positioniert werden. Die Annotationen der Beschichtungen auf der Seitenkant bzw. in ihrer Nähe positioniert werden.
Für die Anordnung von Teilen/Verbindungen/mehreren Komponenten auf einem Blatt können unterschiedliche Formate der Blätter gewählt werden. Man kann außerdem die Bezeichnung der Blätter nach der Bezeichnung der Datei bzw. Beschreibungsfeld wählen.
Im Tab Range box & Covers kann man den Typ der Linien für verschiedene Beschichtungen bzw. Außenmaße von Teilen/Rohlingen wählen.

  • Mit dem Befehl Range box & Coverskann man den Typ der Linien für die Markierung von Teilen/Rohlingen angeben.
  • Man kann den Typ, die Stärke, Farbe der Linien usw. angeben. Für unterschiedliche Objekte kann man individuelle Einstellungen vornehmen.
Der Tab Holes wird für die Konfiguration von Schemen der Bohrungen verwendet.

  • Eine durchgehende/blinde Bohrung für vertiefte/eingelassene Komponenten kann separate Markierungsschemen haben.
Sie können ein eigenes Schema für die Markierung von Bohrungen erstellen, zum Beispiel:
Ø THRU gibt solches Ergebnis: Ø 8 THRU 4. Das bedeutet, dass vier durchgehende Bohrungen mit einem Bohrer von 8mm Durchmesser gemacht werden.

  • Der Referenzpunkt des Koordinatensystems kann in der unteren linken Ecke des Außenmaßrechtecks des Teiles/Rohlings platziert werden.
  • Die Tabelle der Bohrungen wird im vorgegebenen Abstand von der unteren linken Ecke platziert.
  • Die Tabelle der Bohrungen kann automatisch bei der Erstellung der Zeichnung platziert werden.
  • Zur automatischen Platzierung der Markierungen von Zentren und der Tabelle der Bohrungen muss man entsprechende Einstellungen markieren.
Jetzt kann man die Datei bzw. ihre Kopie mit der neuen Bezeichnung speichern und sie als Schablone verwenden.